Protokoll
S68 - Lautlos (Summary)
title: S68 - Lautlos
description: 'Session notes for session played on: 2025-12-18'
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S68 - Lautlos
In der Nacht des 14. März 755, kurz nach Mitternacht, stand Malduk in einem Operationssaal für Magie im Dachgeschoss der Villa. Der Raum war erfüllt von Knochenfragmenten, aufgeschlagenen Büchern und Schalen mit vertrocknetem Blut. Ein magischer Kreis aus Gold- und Silberrunen war in den Boden eingelassen, absichtlich unvollständig gelassen und mit einer braunen, verklumpten Substanz gefüllt. Die Luft fühlte sich zäh an, wie Wasser, das langsam am Körper hochkroch, und Malduks Herz schlug im Takt mit dem Kreis, als wäre er selbst Teil des Rituals geworden.
Viktor stand außerhalb des Kreises und rezitierte in einer altertümlichen Sprache aus dem Arcanum der Ebenen. Malduk erkannte, dass der Riss, den Viktor zu öffnen versuchte, nicht nur Energie wollte, sondern Leben selbst. Er war das einzige Lebewesen in diesem Kreis, gefangen in einem magischen Gefängnis. Als Malduk seine magischen Sinne ausbreitete, spürte er, wie der Kreis an seiner Lebenskraft zog, und mit jedem Herzschlag wurde es schwerer, gerade stehen zu bleiben. Kalter Schweiß bildete sich auf seiner Haut, und sein Körper begann zu beben.
Mit seiner magischen Sicht erkannte Malduk eine schwarze Energie im Kreis, die mit einer ähnlichen Schwärze in ihm selbst interagierte. Diese dunkle Macht erinnerte ihn an frühere Begegnungen – an den Ring des Barons, an die Szene mit Milivoj und an das erste Mal, als er versucht hatte, mit Untoten zu sprechen. Der Kreis zog nicht nur an seiner Lebensenergie, sondern an seiner Persönlichkeit selbst, an dem, was ihn ausmachte. Eine innere Stimme flüsterte ihm zu: "Macht. Ich kann sie dir geben. Du kannst dich befreien."
Malduk versuchte, Viktor zu überzeugen, das Ritual abzubrechen, doch der junge Mann war besessen von seinem Ziel. "Doch, genau das bist du", sagte Viktor kaltblütig. "Du bist ein guter Junge. Ich muss hier weg. Mit den anderen hat es nicht geklappt. Das Haus, das Ding. Ich muss hier weg." Viktor offenbarte, dass er bereits andere geopfert hatte, und dass etwas Dunkles in den Wänden des Hauses lebte, etwas, das auch in seinem Vater war. Malduk sah mit seiner magischen Sicht fünf Geister im Raum, ihre Körper wie Marionetten auseinandergerissen und an Fäden zusammengesteckt, ihre Gesichter von Qual verzerrt und ihre Augen leer.
Währenddessen saßen Michal und Heinard im Speisesaal im Erdgeschoss, nachdem sie gegessen und den Tisch abgeräumt hatten. Plötzlich versteiften sich Heinards Hände um die Tischkante, so fest, dass das Holz knarrte. Er hatte eine Vision: Aus dem Holz der Wand schob sich die Kontur eines Menschen voller Gram und Schmerz, der von etwas anderem gepackt und auseinandergerissen wurde. Heinard spürte, dass sich etwas im Haus verändert hatte, etwas, das noch dunkler war als das, was sie im Alkir-Haus oder im Waisenhaus erlebt hatten. "Irgendetwas geht hier vor, und es ist nicht gut", sagte er zu Michal. "Wir müssen Malduk finden."
Michal schnappte sich ein großes Tranchiermesser und eine Wasserkaraffe, und die beiden machten sich auf den Weg nach oben. Im Flur begegneten sie der Bediensteten Nadja, die sie eindringlich warnte: "Niemand geht hoch. Es ist Viktors Bereich. Niemand geht hoch." Doch Michal und Heinard ignorierten die Warnung und stiegen vorsichtig die Treppe hinauf. Als Michal auf die erste Stufe trat, knarrte sie extrem laut, und Heinard stolperte gegen einen Laternenhalter, was ein lautes Geräusch verursachte, das durch das ganze Haus hallte und etwas zu erwecken schien.
Im ersten Stock sah Michal Lydia, die Frau des Barons, in einem weißen Nachthemd wie ein Geist durch den Gang gleiten. Ihre Augen waren weit aufgerissen und völlig schwarz, als würde sie etwas suchen. Heinard spürte, wie seine Verbindung zu Jelen mit jeder Stufe schwächer wurde, als würde er durch eine dicker werdende Milchglasscheibe blicken. Als er versuchte, seine Verbindung zu Luna aufzubauen, spürte er nur eine schwarze Wand – keinerlei Verbindung zu seinen Göttern. Etwas Eiskaltes glitt durch sie hindurch, und Heinard sah, wie sich das Holz der Wand leicht nach vorne beugte, als würde es nach ihm Ausschau halten.
Oben im Dachgeschoss versuchte Malduk verzweifelt, den Ritualkreis zu zerstören. Er wirkte seine Wassermagie und schlug mit voller Wucht auf die Runen am Boden, was diese kurzzeitig verwischte und das Ziehen von Lebenskraft unterdrückte. In diesem Moment öffnete sich eine Vision vor ihm: Er sah Eichenfurt, seinen Turm, seine Frau Cataryma und ein Kind, das ihn mit weit aufgerissenen Augen anblickte. Die Vision berührte ihn tief, denn sie fühlte sich so real an. Gleichzeitig sah er in den Wassertropfen an der Wand Viktors eigene Vision: Der junge Mann verließ Vallaki und ging auf eine Stadt mit einem Magierturm zu, lächelnd und frei. Doch diese Vision war eine dunkle Schleife – Viktor kam niemals an, seine Macht wuchs, während er Menschen vernichtete, aber der Turm entfernte sich immer weiter.
{{pageNumber 1}} {{footnote Summary}} \page Malduk rief Heinards Namen und schlug erneut mit seiner Wassermagie auf den Holzboden. Ein gewaltiges "Boom!" erschütterte das ganze Haus in seinen Grundfesten, und Viktor wurde aus seiner Beschwörung gerissen. Eine Blutschale fiel um, und eine der Verbindungen des Rituals wurde unterbrochen. Viktor taumelte zurück und murmelte: "Beim Morgenfürsten, was hast du getan?" Doch dann berührte er drei arkane Symbole neben der Tür – Symbole für Energie, Geistbindung und Entropie. Malduk sah, wie die schwarze Energie, die nach ihm gegriffen hatte, auf Viktor zuglitt und in ihn hineinfloss. Viktors Schwäche verschwand, er wirkte plötzlich größer und bedrohlicher, und ein höhnisches Lächeln erschien auf seinen Lippen.
Unten im Flur hörten Michal und Heinard ein tiefes Knurren. Zwei riesige Hunde stürmten auf sie zu, ihre Körper von Flammen umgeben. Michal versuchte, das Halsband eines Hundes zu packen, wurde aber von den Flammen verletzt und scheiterte. Heinard schüttete einem der Hunde eine Wasserkaraffe ins Gesicht und schlug ihn mit der Karaffe nieder, wobei Knochen knackten. Michal rammte dem anderen Hund ein Messer in die Kehle und tötete ihn, erlitt dabei aber schwere Verbrennungen durch die Flammen. Er flüchtete in Viktors Zimmer und schlug die Tür hinter sich zu, wobei er einen großen Schatten mit Schwingen im Gang sah.
In Viktors Zimmer fand Michal ein Kettenhemd, ein Schild und ein verstaubtes Langschwert, die er schnell anlegte. Draußen hörte er den Baron rufen: "Lydia, geh zurück in mein Zimmer. Izek, löse das Problem. Suche und töte." Als Michal die Tür öffnete, traf er auf den Baron, der nur im Nachthemd gekleidet war, sein Haar wirr. Michal erklärte die Situation und der Baron wies ihn an, Izek zu unterstützen und nach oben zu gehen. Michal rannte die Treppe hinauf, genau dorthin, wo er sowieso hinwollte.
Heinard erreichte die Dachbodentür, die rot glühte und mit pulsierenden arkanen Symbolen versehen war. Als er versuchte, die Tür zu öffnen, wurde er von einer Energieentladung erfasst und mit voller Wucht gegen die Wand geschleudert. Seine Brust qualmte, und etwas Blaues glitt über seinen Körper. Unter Schmerzen erhob er sich und sprach ein Gebet an Jelen. Er spürte, wie Jelen durch den dicken Vorhang schwarzer Energie in ihn hineingleitete und Licht von innen heraus gegen die Schwärze hervorbrachte. Eine heilige Rüstung legte sich wie eine zweite Haut über ihn, und er stürmte mit voller Wucht gegen die Tür, die nach innen flog und ein dahinterstehendes Ding wegschleuderte.
Oben im Dachgeschoss versuchte Malduk verzweifelt, sich in Nebelgestalt zu verwandeln, um durch einen Spalt im Boden zu entkommen. Doch Viktor verstärkte den Kreis mit seiner eigenen Lebensenergie und murmelte: "Ich will entkommen, ich bleibe nicht hier." Malduk konnte nicht entkommen und verwandelte sich zurück. "Ich dachte, ich könnte hier rauskommen", sagte er. "Aber du hast ja den Kreis gezogen, um mich hier drin zu halten. Meine Seele hier drin zu halten. Gut gemacht." Dann rammte er seinen Stab in den Riss im Boden und sprach die letzten Worte ruhig: "Es lebe die Kosanik." Wo sein Stab das Wasser berührte, fing es an zu gefrieren und in das Holz einzudringen, um den Boden und die Runen mit Eis zu überziehen.
Viktor hielt mit seiner rechten Hand dagegen, aus der Energie herausströmte. Irgendetwas gab ihm in diesem Moment viel Kraft, und Malduk konnte die physische Konstruktion des Kreises nicht zerstören. Gleichzeitig spürte Malduk, wie nebenan etwas Großes sich erhob. Heinard stand im Raum und sah, wie sich die Möbel bewegten, die Truhen sich zusammenzogen. Aus einer besonders großen Truhe bildete sich ein Torso, aus zwei großen Truhen bewegten sich zwei Beine, aus zwei weiteren Truhen kamen Arme, und ein Kopf bildete sich aus einem Hutständer und anderen Dingen. Ein riesiger Golem stand vor Heinard und hob die beiden massiven Arme, um auszuholen. {{pageNumber,auto}} {{footnote Summary}} \page
Short Summary
In der Nacht des 14. März 755 fand sich Malduk in einem magischen Operationssaal im Dachgeschoss der Villa gefangen, wo Viktor ein dunkles Ritual durchführte, um aus Vallaki zu entkommen. Der Ritualkreis zog nicht nur an Malduks Lebensenergie, sondern an seiner Persönlichkeit selbst, während eine schwarze Macht ihm Befreiung durch dunkle Kräfte anbot. Viktor offenbarte kaltblütig, dass er bereits andere geopfert hatte, und Malduk sah mit magischer Sicht fünf gequälte Geister im Raum. Als Malduk verzweifelt versuchte, den Kreis mit Wassermagie zu zerstören, aktivierte Viktor arkane Symbole, die ihm die schwarze Energie zuführten und ihn bedrohlich verstärkten. Malduk versuchte vergeblich, in Nebelgestalt zu entkommen, und rammte schließlich seinen Stab in den Boden, um die Runen mit Eis zu überziehen, doch Viktor hielt mit magischer Energie dagegen.
Währenddessen spürten Michal und Heinard im Erdgeschoss, dass sich etwas Dunkles im Haus verändert hatte – dunkler als alles, was sie zuvor erlebt hatten. Trotz Nadjas eindringlicher Warnung stiegen sie nach oben, wobei Heinard seine Verbindung zu seinen Göttern schwinden fühlte. Sie wurden von zwei flammenden Höllenhunden angegriffen, die sie unter schweren Verlusten niederkämpften, bevor Michal in Viktors Zimmer flüchtete und sich mit Rüstung und Waffen ausstattete. Heinard erreichte die magisch versiegelte Dachbodentür, wurde von einer Energieentladung getroffen, doch durch ein Gebet an Jelen mit heiliger Rüstung gestärkt, durchbrach er die Tür. Im Nebenraum erhob sich ein riesiger Golem aus Truhen und Möbeln, der seine massiven Arme zum Schlag erhob, während Malduk und Viktor ihren magischen Kampf fortsetzten. {{pageNumber,auto}} {{footnote SHORT SUMMARY}} \page
Scenes
Malduk im magischen Kreis gefangen
Malduk findet sich in einem Ritualkreis gefangen, der ihm Lebensenergie und Persönlichkeit entzieht, während Viktor ein Ritual rezitiert, um einen Riss zu öffnen.
Key Events
- Malduk steht in einem magischen Kreis im Dachgeschoss, der ihn physisch festhält und an seiner Lebenskraft und Persönlichkeit zehrt.
- Viktor rezitiert aus dem Arcanum der Ebenen in einer altertümlichen Sprache, um einen Riss zu öffnen, der Leben fordert.
- Malduk spürt, wie der Kreis mit jedem Herzschlag pulsiert und sich auf ihn abstimmt.
- Malduk erkennt mit magischer Sicht schwarze Energie im Kreis, die mit einer ähnlichen Schwärze in ihm selbst interagiert, was Erinnerungen an frühere Begegnungen mit dunkler Magie weckt.
- Eine innere Stimme bietet Malduk Macht an, um sich zu befreien.
- Malduk versucht, Viktor zu überzeugen, das Ritual abzubrechen, da er kein 'Püppchen an Energie' sei, doch Viktor ignoriert ihn.
- Malduk sieht fünf Geister, die an den Kreis gebunden sind, ihre Gesichter von Qual verzerrt und ihre Augen leer.
- Malduk versucht, die Runen des Kreises mit Wassermagie zu zerstören, was diese kurzzeitig verwischt und das Ziehen von Lebenskraft unterdrückt.
- Malduk hat eine Vision von Eichenfurt, seinem Turm und seiner Frau mit einem Kind, die ihn einladend anblickt.
- In Wassertropfen sieht Malduk Viktors Vision: Er verlässt Vallaki und geht auf einen Magierturm in einer Stadt voller Leben zu, während er lächelt.
Heinards Vision und die Suche nach Malduk
Heinard erlebt eine erschreckende Vision im Speisesaal, woraufhin er und Michal beschließen, Malduk zu suchen.
Key Events
- Michal und Heinard räumen den Tisch im Speisesaal ab und bereiten sich auf die Nacht vor.
- Heinard versteift sich plötzlich, seine Hände umklammern die Tischkante so fest, dass das Holz knarrt.
- Heinard hat eine Vision, wie sich eine menschliche Kontur voller Gram und Schmerz aus dem Holz der Wand schiebt und von etwas anderem zerrissen wird.
- Heinard spürt, dass sich etwas im Haus verändert hat, das dunkler wirkt als frühere Erlebnisse im Alkir-Haus oder Waisenhaus.
- Michal bemerkt Heinards Zustand und fragt ihn, was los ist.
- Heinard erklärt, dass 'etwas vor sich geht, und es ist nicht gut', und sie Malduk finden müssen.
- Michal nimmt ein großes Tranchiermesser und eine Wasserkaraffe an sich.
Begegnung mit Nadja und der Aufstieg
Michal und Heinard begegnen der Bediensteten Nadja, die sie vor dem Dachboden warnt, und versuchen, leise die Treppe hinaufzusteigen.
Key Events
- Michal und Heinard verlassen den Speisesaal und begegnen Nadja, die leise aus der Küche kommt.
- Nadja fragt, ob sie zu ihrem Verlobten gehen, und Michal erklärt, dass sie Malduk suchen, weil 'etwas Ungutes' im Haus vorgeht.
- Nadja warnt sie eindringlich, dass niemand auf den Dachboden gehen sollte, da es 'Viktors Bereich' sei.
- Michal und Heinard ignorieren die Warnung und gehen zügig, aber vorsichtig die Treppe hinauf.
- Michal tritt auf die erste Stufe, die extrem laut knarrt.
- Heinard spürt, wie etwas Dunkles durch die Treppenstufen gleitet und stößt mit der Schulter gegen einen Laternenhalter, was ein lautes Geräusch verursacht.
- Das Geräusch hallt durch das ganze Haus und scheint 'etwas zu erwecken'.
Begegnung mit Lydia im Flur
Heinard und Michal schleichen sich in den ersten Stock, wo sie Lydia als geisterhafte Erscheinung sehen und Heinard eine gestörte Verbindung zu seinen Göttern spürt.
Key Events
- Michal sieht Lydia, die Frau des Barons, in einem weißen Nachthemd mit weit geöffneten, völlig schwarzen Augen als Geist durch den Gang gleiten.
- Michal drückt sich rechtzeitig in den Schatten zurück und signalisiert Heinard, stehen zu bleiben.
- Heinard spürt, wie seine Verbindung zu Jelen mit jeder Stufe schwächer wird, als würde er durch eine dicker werdende Milchglasscheibe blicken.
- Heinard spürt etwas Eiskaltes, das durch sie hindurchgleitet.
- Heinard sieht, wie sich das Holz der Wand leicht nach vorne beugt, als würde es nach ihm Ausschau halten.
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- Heinard versucht, seine Verbindung zu Luna aufzubauen, spürt aber nur eine schwarze Wand - keinerlei Verbindung zu ihr.
Malduks Kampf im Ritualkreis
Malduk versucht, den Ritualkreis zu zerstören, indem er den Holzboden mit Wassermagie zerschlägt, während er Visionen seiner Frau und Viktors verzerrte Zukunft sieht.
Key Events
- Malduk versucht, Mana zu entziehen, um die Verbindung des Kreises zu ihm zu unterbinden.
- Malduk sieht eine Vision von Eichenfurt, seinem Turm, seiner Frau Cataryma und einem Kind, die ihn emotional berührt.
- Malduk sieht Viktors Vision: Er verlässt Vallaki und erreicht eine Stadt mit einem Magierturm, doch diese Vision ist eine dunkle, sich wiederholende Schleife, in der Viktor niemals ankommt und seine Macht wächst, während er Menschen vernichtet.
- Malduk schlägt mit Wassermagie auf den Holzboden, was ein lautes 'Boom!' verursacht und das ganze Haus erschüttert.
- Der Angriff reißt Viktor aus seiner Beschwörung und unterbricht das Ritual vorübergehend.
- Eine Blutschale fällt um und eine der Verbindungen des Rituals wird unterbrochen.
- Viktor taumelt zurück, verliert kurz die Konzentration und murmelt 'Beim Morgenfürsten, was hast du getan?'
Kampf mit den flammenden Hunden
Nach Malduks lautem Angriff werden Michal und Heinard von zwei riesigen, flammenden Hunden angegriffen.
Key Events
- Michal und Heinard hören ein tiefes Knurren und sehen zwei riesige Hunde, die auf sie zustürmen.
- Die Hunde verwandeln sich in der Luft und reißen ihre Mäuler weit auf.
- Michal versucht, das Halsband eines Hundes zu packen, wird aber von den Flammen verletzt und scheitert.
- Beide Hunde landen vor Michal auf dem Boden, ihre Köpfe fast auf seiner Hüfthöhe.
- Heinard schüttet einem der Hunde eine Wasserkaraffe ins Gesicht und schlägt ihn mit der Karaffe nieder, wobei Knochen knacken.
- Heinard drängt sich an Michal vorbei und rennt die Treppe hinauf, um Malduk zu erreichen.
- Michal rammt einem der Hunde ein Messer in die Kehle und tötet ihn, erleidet dabei aber sieben Punkte tödlichen Schaden durch die Flammen.
- Michal flüchtet in Viktors Zimmer und schlägt die Tür hinter sich zu, wobei er einen großen Schatten mit Schwingen im Gang sieht.
Michals Flucht und Ausrüstung
Michal flüchtet in Viktors Zimmer, rüstet sich mit einem Kettenhemd, Schild und Schwert aus und trifft dann auf den Baron.
Key Events
- Michal findet in Viktors Zimmer ein Himmelbett, einen Schrank, einen Schreibtisch und einen Rüstständer.
- Auf dem Rüstständer hängt ein viel zu großes Schild, ein verstaubtes Langschwert mit leichten Roststellen und ein Kettenhemd.
- Michal legt das Kettenhemd an, das ihm einigermaßen passt, und nimmt Schild und Schwert.
- Michal hört draußen den Baron rufen: 'Lydia, geh zurück in mein Zimmer. Izek, löse das Problem. Suche und töte.'
- Michal öffnet die Tür und trifft auf den Baron, der nur im Nachthemd gekleidet ist, sein Haar wirr.
- Michal erklärt dem Baron die Situation mit den Hunden und seiner Flucht.
- Der Baron weist Michal an, Izek zu unterstützen und nach oben zu gehen.
Heinards Konfrontation mit der Dachbodentür
Heinard erreicht die Dachbodentür, die mit arkanen Symbolen glüht, und wird beim Versuch, sie zu öffnen, von einer Energieentladung zurückgeschleudert.
Key Events
- Heinard erreicht die Dachbodentür, die rot glüht und mit pulsierenden arkanen Symbolen versehen ist.
- Heinard versucht, die Tür zu öffnen, wird aber von einer Energieentladung erfasst und mit voller Wucht gegen die Wand geschleudert.
- Heinard erleidet acht Punkte untödlichen Schaden, seine Brust qualmt und etwas Blaues gleitet über seinen Körper.
- Heinard hört Malduks Rufe: 'Heinard! Heinard! Heinard!'
- Heinard ruft zurück: 'Malduk! Wie mache ich diese Tür auf?'
- Heinard spricht ein Gebet an Jelen und wirkt eine heilige Rüstung, die sich wie eine zweite Haut über ihn legt.
- Heinard stürmt mit voller Wucht gegen die Tür, die nach innen fliegt und ein dahinterstehendes Ding wegschleudert.
- Heinard findet im Raum nur Müll, Dreck und Möbel, aber keine Person oder Geist.
Malduks verzweifelter Fluchtversuch
Malduk versucht, sich in Nebelgestalt zu verwandeln, um aus dem Kreis zu entkommen, wird aber von Viktor daran gehindert.
Key Events
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- Malduk hört Heinards schmerzerfülltes Stöhnen von draußen.
- Viktor hastet zur Tür und berührt zwei, drei arkane Symbole neben der Tür in schneller Reihenfolge.
- Viktor sagt verzweifelt: 'Niemand, niemand wird das unterbrechen. Ich muss hier weg. Ich kann hier nicht bleiben. Ich muss ihm entkommen.'
- Malduk verwandelt sich in Nebelgestalt und versucht, durch den Spalt im Boden zu entkommen, wo das Wasser durchgeht.
- Viktors Augen weiten sich vor Verzweiflung, als er Malduks Verwandlung sieht.
- Viktor stößt seine rechte Hand in Malduks Richtung und rezitiert in der seltsamen Sprache, während er seine Lebensenergie in den Kreis gleiten lässt.
- Viktor murmelt: 'Ich will entkommen, ich bleibe nicht hier.'
- Der Kreis wird von Viktor verstärkt, und Malduk kann nicht entkommen.
- Malduk verwandelt sich zurück und sagt: 'Ich dachte, ich könnte hier rauskommen. Aber du hast ja den Kreis gezogen, um mich hier drin zu halten. Meine Seele hier drin zu halten. Gut gemacht.'
Viktors dunkle Verwandlung
Viktor berührt arkane Symbole, die ihn mit schwarzer Energie erfüllen und mächtiger machen, während Malduk versucht, den Kreis zu zerstören.
Key Events
- Viktor berührt drei arkane Symbole, die Energie, Geistbindung und Entropie repräsentieren.
- Malduk sieht mit magischer Sicht, wie die schwarze Energie, die nach ihm gegriffen hatte, auf Viktor zugleitet.
- Die Schwärze gleitet in Viktor hinein, und seine Schwäche verschwindet.
- Viktor wirkt plötzlich größer und bedrohlicher, sein Blick ist wie der eines Falken.
- Ein höhnisches Lächeln erscheint auf Viktors Gesicht.
- Heinard hört auf der anderen Seite der Tür, wie sich etwas laut bewegt, als würden schwere Gegenstände über den Boden gezogen.
- Der Türgriff bewegt sich, als würde jemand von innen daran herumspielen.
Der Kampf um den Ritualkreis
Malduk versucht, den Ritualkreis mit Eismagie zu zerstören, während Viktor mit verstärkter Kraft dagegenhält.
Key Events
- Malduk ruft „Heinard!“ und schlägt erneut mit Wassermagie auf den Boden.
- Malduk rammt seinen Stab in den Riss im Boden, wo das Wasser durchkam.
- Malduk spricht die letzten Worte ruhig: „Es lebe die Kosanik.“
- Wo Malduks Stab das Wasser berührt, fängt es an zu gefrieren und in das Holz einzudringen.
- Malduk versucht, den Boden unter ihm und die Runen mit einem Eislabyrinth zu vernichten.
- Viktor hält mit seiner rechten Hand dagegen, aus der Energie herauskommt.
- Viktor kann die Magie nicht so fein arbeiten lassen wie Malduk, aber irgendetwas gibt ihm in diesem Moment viel Kraft.
- Viktor hält dagegen und Malduk kann die physische Konstruktion des Kreises nicht zerstören.
- Malduk spürt, wie nebenan etwas Großes sich durch Geisterbeseelung und Entropie erhebt.
Der Golem erwacht
Während Malduk und Viktor kämpfen, erwacht im Dachbodenraum ein riesiger Golem aus Möbeln und Trümmern.
Key Events
- Heinard bereitet sich darauf vor, mit einem Body-Tackle gegen die Tür zu stürmen, sobald sie sich öffnet.
- Heinard spricht ein Gebet an Jelen und wirkt eine heilige Rüstung.
- Heinard spürt, wie Jelen durch den dicken Vorhang schwarzer Energie in ihn hineingleitet und Licht von innen heraus gegen die Schwärze hervorbricht.
- Heinard stürmt mit voller Wucht gegen die Tür, die in einem Strahl von Holz nach innen fliegt.
- Das Ding, das hinter der Tür stand, wird nach hinten geschleudert und landet auf dem Rücken.
- Heinard sieht nur Müll, Dreck und Holz, aber keine Person oder Geist.
- Die Möbel bewegen sich, die Truhen bewegen sich, alles zieht sich zusammen.
- Aus einer besonders großen Truhe bildet sich ein Torso, aus zwei großen Truhen bewegen sich zwei Beine.
- Aus zwei weiteren Truhen kommen Arme, ein Kopf bildet sich aus einem Hutständer und anderen Dingen.
- Ein riesiger Golem steht vor Heinard und hebt die beiden Truhenarme, um auszuholen.
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NPCs
Viktor
Ein junger Mann, der ein komplexes Ritual aus dem Arcanum der Ebenen rezitiert, um einen Riss zu öffnen und aus Barovia zu entkommen. Er ist besessen von seinem Ziel und nutzt Malduk unwissentlich als Energiequelle für sein Ritual. Er wird durch dunkle Energie mächtiger und bedrohlicher, sein Gesicht verwandelt sich, und ein höhnisches Lächeln erscheint auf seinen Lippen. Er sieht in Visionen eine Stadt mit einem Magierturm, die er niemals erreichen kann, während seine Macht wächst.
Nadja
Eine Bedienstete im Haus, die sich leise bewegt und besorgt um die Herrschaft ist. Sie warnt Michal und Heinard eindringlich davor, Viktors Bereich auf dem Dachboden zu betreten, da niemand dorthin gehen sollte.
Lydia Petrovna
Die Frau des Barons, die in einem weißen Nachthemd wie ein Geist durch den Flur des ersten Stocks gleitet. Ihre Augen sind weit aufgerissen und völlig schwarz, als würde sie etwas suchen.
Baron Vargas Vallakovich
Der exzentrische Burgomeister von Vallaki, der in seinem Nachthemd durch das Haus eilt, nachdem er durch den Lärm geweckt wurde. Sein Haar ist wirr, und er ist wütend über den Lärm. Er befiehlt Izek, Eindringlinge zu suchen und zu töten, und weist Michal an, Izek zu unterstützen.
Izek Strazni
Der brutale Vollstrecker des Barons, der von diesem beauftragt wird, das Problem zu lösen und Eindringlinge im Haus zu finden und zu töten.
Flammende Hunde
Zwei riesige Doggen, die Michal und Heinard im Flur angreifen. Sie sind von Flammen umgeben, verwandeln sich in der Luft und versuchen, die Charaktere zu beißen. Einer wird von Heinard mit einer Wasserkaraffe niedergeschlagen, der andere von Michal mit einem Messer getötet.
Golem aus Möbeln
Eine riesige Kreatur, die sich aus den Möbeln, Truhen und anderen Gegenständen des Dachbodens bildet, nachdem Viktor arkane Symbole berührt hat. Sie erhebt sich bedrohlich vor Heinard und holt mit ihren Truhenarmen aus. {{pageNumber,auto}} {{footnote NPCS}} \page
Locations
Operationssaal für Magie (Dachboden)
Ein Raum im Dachgeschoss der Villa, gefüllt mit Knochenfragmenten, aufgeschlagenen Büchern und Schalen mit vertrocknetem Blut. Ein magischer Kreis aus Gold- und Silberrunen ist in den Boden eingelassen, der absichtlich unvollständig gelassen wurde und eine braune, verklumpte Substanz enthält. Die Luft ist zäh und schwer, und das Haus scheint zuzuhören.
Speisesaal
Ein Raum im Erdgeschoss der Villa, in dem Michal und Heinard gegessen und den Tisch abgeräumt haben. Hier bemerkt Heinard die ersten seltsamen Vorkommnisse im Haus, als er eine Vision an der Wand hat.
Flur (Erdgeschoss)
Der Flur im Erdgeschoss, der vom Speisesaal zur Treppe führt. Hier begegnen Michal und Heinard der Bediensteten Nadja, die sie vor dem Dachboden warnt.
Treppe
Die Treppe im Haus, die Michal und Heinard hinaufsteigen. Sie knarrt laut und scheint von dunkler Energie durchzogen zu sein, was die Aufmerksamkeit im Haus weckt und etwas erwachen lässt.
Flur (Erster Stock)
Der Flur im ersten Stock des Hauses, wo Michal und Heinard auf die geisterhafte Erscheinung von Lydia treffen und später von zwei riesigen, flammenden Hunden angegriffen werden. Wasser tropft von der Decke, und ein großer Schatten mit Schwingen gleitet an der Wand entlang.
Viktors Zimmer
Ein Zimmer mit einem Himmelbett, einem Schrank, einem kleinen Schreibtisch und einem Rüstständer. Auf dem Rüstständer hängt ein viel zu großes Schild, ein verstaubtes Langschwert mit leichten Roststellen und ein Kettenhemd. Michal flüchtet hierher und rüstet sich aus. Die Fenster sind von außen verriegelt. {{pageNumber,auto}} {{footnote LOCATIONS}} \page
Items
Arcanum der Ebenen
Ein altes, altertümliches Buch, aus dem Viktor in einer seltsamen Sprache rezitiert, um ein mächtiges Ritual durchzuführen. Es scheint die Quelle der Beschwörung zu sein und enthält Wissen über Ebenen, Risse und Entkommen aus Barovia.
Amulett von Cataryma
Malduks Amulett, das seine Frau Cataryma symbolisiert. Er fasst es an, um sich zu erden und seine Entschlossenheit zu stärken, sich nicht von der dunklen Macht des Kreises beherrschen zu lassen.
Tranchiermesser
Ein großes Messer, fast so lang wie ein kleiner Dolch, das Michal im Speisesaal findet und an sich nimmt. Er benutzt es im Kampf gegen die flammenden Hunde und rammt es einem von ihnen in die Kehle.
Wasserkaraffe
Eine große Glaskaraffe mit Wasser, die Michal im Speisesaal findet. Heinard benutzt sie, um einem der flammenden Hunde ins Gesicht zu schütten und ihn mit dem Krug niederzuschlagen, wobei Knochen knacken.
Kettenhemd
Ein Kettenhemd, das Michal in Viktors Zimmer findet und anlegt. Es passt ihm einigermaßen gut und bietet Schutz.
Schild
Ein viel zu großes Schild, das Michal in Viktors Zimmer findet und anlegt. Es gehört offensichtlich Viktor, der es aber nie benutzt hat.
Langschwert
Ein einfaches, verstaubtes und leicht rostiges Langschwert, das Michal in Viktors Zimmer findet. Es wurde offensichtlich nie benutzt und nicht gepflegt. {{pageNumber,auto}} {{footnote ITEMS}} \page
Spells
Magie entziehen
Ein Zauber, den Malduk anwendet, um die Energie, die der magische Kreis von ihm ziehen will, zu unterdrücken. Er wirkt innerhalb des Kreises, um dessen Einfluss zu neutralisieren und verhindert, dass der Kreis eine Verbindung zu seiner Lebenskraft aufbaut.
Magie erkennen / Astralsicht
Ein Zauber, den Malduk einsetzt, um Schwachstellen im magischen Kreis zu finden. Er ermöglicht ihm, die schwarze Energie im Kreis und in sich selbst zu sehen und die wahre Natur des Kreises zu erkennen, der nicht nur Lebensenergie, sondern auch an seiner Persönlichkeit zieht.
Wasserweben / Wassertentakel
Malduk nutzt seine Wassermagie, um die Runen des magischen Kreises physisch anzugreifen. Der Angriff macht die Runen feucht und verursacht leichte Risse in der Magie, was das Ritual kurzzeitig stört und Zeit gewinnt. Er nutzt die Verbindung zum Wasser als Symbol des Lebens, um mit großer Wucht auf die Runen zu schlagen.
Nebelgestalt
Ein Zauber, den Malduk wirkt, um sich in Nebel zu verwandeln und durch einen Spalt im Boden zu entkommen. Viktor verstärkt jedoch den Kreis mit seiner eigenen Lebensenergie, sodass Malduk nicht entweichen kann.
Eislabyrinth
Ein mächtiger Zauber, den Malduk wirkt, indem er seinen Stab in einen Riss im Boden rammt und das Wasser gefrieren lässt. Er versucht, den Boden unter dem Ritualkreis und die Runen mit Eis zu überziehen und zu zerstören. Viktor hält diesem Angriff mit seiner eigenen, durch dunkle Energie verstärkten Magie entgegen.
Heilige Rüstung
Ein Gebetszauber, den Heinard wirkt, indem er Jelen anruft. Er spürt, wie Jelen durch den dicken Vorhang schwarzer Energie in ihn hineingleitet und Licht von innen heraus gegen die Schwärze hervorbricht. Die heilige Rüstung legt sich wie eine zweite Haut über ihn und schützt ihn, bevor er die Dachbodentür durchbricht. {{pageNumber 10}} {{footnote SPELLS}}