Orte
Kirche von Barovia
In: Barovia (Dorf)
Mit Friedhof
Beschreibung (außen):
Auf einer leichten Anhöhe, zwischen den Wurzeln der steinernen Säule, die Schloss Rabenhorst stützt, steht ein graues, schlaffes Gebäude aus Stein und Holz. Diese Kirche hat offensichtlich den Angriffen des Bösen jahrhundertelang getrotzt und ist abgenutzt und müde. Ein Glockenturm erhebt sich auf der Rückseite, und flackerndes Licht scheint durch Löcher im Schindeldach. Die Dachsparren stemmen sich kraftlos gegen ihre Last.
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Die schweren Holztüren der Kirche sind mit Kratzspuren übersät und vom Feuer vernarbt.
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Der Dorfpriester Vater Donavich wohnt hier. Andere Barovianer meiden die Kirche aus Gründen, die schnell offensichtlich werden.
Beschreibung (innen):
Halle
Die Türen öffnen sich und geben den Blick auf einen zehn Fuß breiten und zwanzig Fuß langen Flur frei, der zu einer hell erleuchteten Kapelle führt. Die Halle ist unbeleuchtet und riecht nach Schimmel. Vier Türen, zwei auf jeder Seite des Saals, führen zu angrenzenden Kammern.
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Trümmer
Sie können sehen, dass die Kapelle mit Trümmern übersät ist, und Sie hören eine leise Stimme aus dem Inneren, die ein Gebet spricht. Plötzlich wird das Gebet von einem unmenschlichen Schrei übertönt, der unter dem Holzboden hervorbricht.
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Schrei
Der Schrei (Doru) kommt aus dem Untergeschoss der Kirche. Die leise Stimme, die das Gebet spricht, gehört dem Priester Vater Donavich.
Dorus Schlafzimmer
In diesem schmutzigen, lichtlosen Raum steht ein Holzbett mit einer strohgefüllten Matratze. Über dem Kopfteil des Bettes ist ein hölzernes heiliges Symbol angebracht.
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Dieses Zimmer gehörte einst dem Sohn des Priesters, der im Unterschlupf gefangen ist. Er wurde seit mehr als einem Jahr nicht mehr benutzt und enthält nichts Wertvolles.
Falltür
Zeit und Vernachlässigung haben Löcher in die Decke dieses schimmligen Raums gebohrt, in dem ein paar zerbrochene Dachschindeln inmitten von Wasserpfützen liegen. In einer Ecke ist eine schwere hölzerne Falltür in den Boden eingelassen, die mit einer Kette und einem Vorhängeschloss verschlossen ist. Durch die Tür kann man die Angstschreie eines jungen Mannes hören.
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Vater Donavich hat den Schlüssel für das eiserne Vorhängeschloss verloren. Wenn die Kette entfernt und die Falltür geöffnet wird, hört das Geschrei im Untergeschoss auf. Die Falltür ist aufgequollen und klemmt in ihrem Rahmen. Darunter befindet sich eine Holztreppe, die 15 Fuß tief in den Unterschlupf hinabführt.
Büro
An der Südwand stehen ein alter Schreibtisch und ein alter Stuhl, darüber ist ein hölzernes heiliges Symbol angebracht - eine Sonnenblume. Eine zehn Fuß lange Eisenstange, die an der Nordwand befestigt ist, ist kahl, was darauf schließen lässt, dass dort einst ein Wandteppich hing. An der gegenüberliegenden Wand steht ein Holzschrank mit vier hohen Türen.
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Auf der Sitzfläche des Stuhls steht ein leeres hölzernes Armenkästchen. In den Schubladen des Schreibtisches liegen ein paar Bögen leeres Pergament, ein paar Federkiele und vertrocknete Tintenfässer.
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Der hölzerne Schrank enthält für seine Größe nur sehr wenig. Darin befinden sich eine Zunderbüchse, ein paar Holzkisten mit Kerzen und zwei gut benutzte Bücher: Hymnen an die Morgenröte, ein Band mit Gesängen an den Morgenlord, und Die Klinge der Wahrheit. Der Nutzen der Logik im Kampf gegen diabolische Irrlehren, ein seltsames Buch, das Logikübungen mit reißerischen Beschreibungen teufelsanbetender Kulte vermischt.
Kapelle
Die Kapelle ist ein Trümmerhaufen, umgestürzte und zerbrochene Kirchenbänke liegen auf dem staubigen Boden herum. Dutzende von Kerzen in Leuchtern und Kandelabern erhellen jede staubige Ecke in einem inbrünstigen Versuch, die Kapelle von Schatten zu befreien. Im hinteren Teil der Kirche steht ein Altar mit Kratzern, hinter dem ein Priester in schmutzigen Gewändern kniet. Neben ihm hängt ein langes, dickes Seil, das bis in den Glockenturm reicht.
Personen:
Unter dem Boden der Kapelle hört man die Stimme eines jungen Mannes, der ruft: "Vater! Ich bin am Verhungern!"
Vater Donavich hat die ganze Nacht hindurch gebetet. Seine Stimme ist heiser und schwach. Er ist, mit einem Wort, wahnsinnig. Vor etwas mehr als einem Jahr stürmten sein zwanzigjähriger Sohn und einige andere Dorfbewohner Schloss Rabenhorst im Aufstand gegen Strahd, nachdem sie von einem Zauberer in schwarzen Roben (Meister Hadrian) dorthin gelockt worden waren, der aus einem fernen Land nach Barovia (Dorf) kam. Nach allem, was man hört, starb der Zauberer durch Graf Strahds Hand, ebenso wie Doru, der als Vampirbrut zu seinem Vater zurückkehrte. Vater Donavich gelang es, seinen Sohn im Untergeschoss der Kirche gefangen zu halten, wo er bis zum heutigen Tag verweilt.
KI-Zusammenfassung
Kirche von Barovia ist ein Ort im Bereich Barovia (Dorf). Die lokalen Notizen halten dazu fest: In: Barovia (Dorf) Mit Friedhof Beschreibung (außen): Auf einer leichten Anhöhe, zwischen den Wurzeln der steinernen Säule, die Schloss Rabenhorst stützt, steht ein graues, schlaffes Gebäude aus Stein und Holz... Direkte Bezüge bestehen zu Barovia (Dorf), Schloss Rabenhorst, Vater Donavich, Doru, Morgenlord. Kirche von Barovia wird außerdem in Doru Donavich, Vater Donavich, Meister Hadrian, Barovia (Dorf), Gebetsbuch des Morgenfürsten erwähnt. Diese Zusammenfassung folgt ausschließlich den vorhandenen Notizen und ergänzt keine neuen Fakten.